Auszeichnung
Im Rahmen des Neujahresempfanges der Stadt Aschersleben erhielt die Vorsitzende des Regionalverbandes Aschersleben-Staßfurt, Frau Monika Proll, aus den Händen des Oberbürgermeisters Andreas Michelmann für ihr außerordentliches Engagement im Bereich Musik die EHRENNADEL DER STADT ASCHERSLEBEN. Damit wurde auch das jahrzehntelange Wirken für die Deutsche Chopin-Gesellschaft im Musikleben der Region gewürdigt. Präsidium, Geschäftsführung und die Mitglieder der Deutschen Chopin-Gesellschaft gratulieren Frau Proll zu der hohen Auszeichnung ganz herzlich.
Chopin imaginaire
Ballettabend von Giorgio Madia im Staatstheater Cottbus
Der Komponist Frederic Chopin war ein Meister der kleinen Form. Seine Klavierminiaturen entfalten auf engem Raum immensen musikalischen Reichtum, zeichnen Stimmungen und Seelenbilder. Sie öffnen Türen in verborgene Welten und laden ein, sich auf Traumreisen zu begeben. Wir können durch diese Türen hindurch gehen, aber sie lassen auch etwas zu uns hinein. Was wir wahrnehmen, verändert unseren Blick auf gewohnte Abläufe und Begegnungen.
Der international erfolgreiche Choreograph und Tänzer Giorgio Madia lässt solche Bilder und Vorgänge Gestalt annehmen. Während zwei Pianisten die Chopins Werke live spielen, entfalten sich tänzerisch auf der Bühne Traumbilder und Bildträume.
Giorgio Madia, geboren in Mailand, debütierte an der Scala als Tänzer. Eigene Choreographien entwickelt er seit 1995, viele darunter preisgekrönt. In Cottbus brilliert er mit einer Uraufführung.
Es tanzen Sandrine Berset, Julia Grunwald, Jennifer Hebekerl, Weinina Weilijiang, Istvän Farkas, Aslanbek Kotsoev, Christian Schreier, Martin Zanotti
Am Flügel spielt Christian Georgi und Jong-Eun Lee
Vorstellungstermine im Großen Haus am Schillerplatz,
Schillerplatz 1, 03046 Cottbus.
Änderungen vorbehalten
Neue Spielstätten für den Regionalverband Brandenburg
Der Regionalverband Brandenburg hat am 11. Juni 2008 mit der jungen Preisträgerin des Bundeswettbewerbes "Jugend musiziert", Imke Lichtwark, die Räumlichkeiten des neu eröffneten
Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus erstmals "zum Klingen" gebracht.
Das Kunstmuseum, vormals in der Spremberger Straße beheimatet, öffnete am 8. Mai 2008 seine Pforten in einem 1928 errichteten Industriebau.
Der Regionalverband Brandenburg der Deutschen Chopin-Gesellschaft wird auch zukünftig mit dem Museum eine feste Spielstätte haben, um nationalen wie internationalen Künstlern ein Podium zu bieten. Das neue Kunstmuseum verfügt über einen separaten Veranstaltungsraum, in dem der Grotrian-Steinway-Flügel als Dauerleihgabe der Gesellschaft einen festen Platz gefunden hat. Waren die Zahl der für Konzerte zur Verfügung stehenden Plätze am alten Standort stark von der jeweiligen Wechselausstellung abhängig, bietet das Haus am idyllischen Amtsteich nun eine feste und von jedweder Ausstellung unabhängige Platzkapazität.
Seit einigen Jahren kann der Regionalverband Brandenburg eine weitere Spielstätte in seine Planung einbeziehen: Die
Konzerthalle C. Ph. E. Bach, eine ehemalige Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert. Dank der Initiative der Pianistin Birgit Grützner, Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft, finden dort regelmäßig Konzerte statt.
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Depositalvertrag mit dem Stadtarchiv
Bei den Vorarbeiten zur ergänzten Jubiläumsausstellung 2007 wurde den Beteiligten der Gesellschaft deutlich, wie umfangreich inzwischen die Unterlagen aus 45 Jahren Vereinsarbeit geworden sind. Sowohl beim Ehrenpräsidenten Prof. Pick in Leipzig als auch im Büro des jetzigen Präsidenten Bernd Weinreich lagern wertvolle Unterlagen (z.B. Fotos, Plakate, Programme), die systematisch sortiert und archiviert werden sollten.
Dort, also am langjährigen Sitz unserer Gesellschaft, besteht die Möglichkeit, unentgeltlich alle Unterlagen der Gesellschaft (also auch aus den Regionalverbänden, wenn es gewünscht wird) sicher aufbewahren. Vom Stadtarchiv wird dazu nach unseren Vorstellungen ein Findbuch erarbeitet.
Dazu haben das Präsidiumsmitglied Sebastian Zachow-Vierrath und seine Frau, ebenfalls Mitglied der Chopingesellschaft, den Auftrag übernommen, die entsprechenden Voraussetzungen zur Archivierung zu leisten und die Unterlagen entsprechend vorzubereiten.
An dieser Stelle ein großer Dank an das Ehepaar Zachow-Voerrath, das diese Arbeit akribisch und mit viel Liebe in Angriff nahm und die verbleibenden Materialien noch immer aufbereitet.
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