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Sehr geehrte Damen und Herren,

Wettbewerb im Chopin-Jubiläumsjahr

Hiermit möchte die Deutsche Chopin-Gesellschaft - Regionalverband Leipzig - im Chopin-Jubiläumsjahr auf einen besonderen Wettbewerb zu Ehren des 200. Geburtstages des polnischen Komponisten und Pianisten Fryderyk Chopin aufmerksam machen. Er wird von der Deutschen Chopin-Gesellschaft e. V. in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig, Markt 10, veranstaltet.

Fryderyk Chopin selbst hat sich als Schüler gern verkleidet und Theater gespielt, zeichnete mit Vorliebe Karikaturen seiner Lehrer, liebte die Improvisation auf dem Klavier und die Poesie.
Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, sich mit Hilfe ihrer Lehrer/innen und Erzieher/innen von seinem interessanten Leben zu Beiträgen für diesen außergewöhnlichen Wettbewerb inspirieren zu lassen!

Interessenten können sich in folgenden Kategorien mit dem Komponisten befassen: Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Musik, Film und Schrift – auch ineinander übergreifend. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Die Abgabe bzw. Darstellung der erarbeiteten Beiträge erfolgt Anfang September. Die Ergebnisse werden in einem Matinée-Konzert und einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auf die Gewinner warten außergewöhnliche Preise. Michael Fischer-Art ließ sich von Fryderyk Chopin zu einem Porträt in seinem ganz persönlichen Stil inspirieren. Er wird bei diesem Wettbewerb in der Jury mitwirken.
Gern wird auf Anfrage ein Workshop gestaltet, in dem es eine Einführung zu diesem Wettbewerb gibt.
Bei Fragen können sich alle Neugierigen und Interessierten wenden an: Konstanze Theilig und Dr. Sabine Schmidt.

Weitere Informationen auch aus der Homepage des Polnischen Instituts.

Chopin imaginaire
Ballettabend von Giorgio Madia im Staatstheater Cottbus

Der Komponist Frederic Chopin war ein Meister der kleinen Form. Seine Klavierminiaturen entfalten auf engem Raum immensen musikalischen Reichtum, zeichnen Stimmungen und Seelenbilder. Sie öffnen Türen in verborgene Welten und laden ein, sich auf Traumreisen zu begeben. Wir können durch diese Türen hindurch gehen, aber sie lassen auch etwas zu uns hinein. Was wir wahrnehmen, verändert unseren Blick auf gewohnte Abläufe und Begegnungen.
Der international erfolgreiche Choreograph und Tänzer Giorgio Madia lässt solche Bilder und Vorgänge Gestalt annehmen. Während zwei Pianisten die Chopins Werke live spielen, entfalten sich tänzerisch auf der Bühne Traumbilder und Bildträume.
Giorgio Madia, geboren in Mailand, debütierte an der Scala als Tänzer. Eigene Choreographien entwickelt er seit 1995, viele darunter preisgekrönt. In Cottbus brilliert er mit einer Uraufführung.
Es tanzen Sandrine Berset, Julia Grunwald, Jennifer Hebekerl, Weinina Weilijiang, Istvän Farkas, Aslanbek Kotsoev, Christian Schreier, Martin Zanotti
Am Flügel spielt Christian Georgi und Jong-Eun Lee

Vorstellungstermine im Großen Haus am Schillerplatz, Schillerplatz 1, 03046 Cottbus.
Änderungen vorbehalten


Neue Spielstätten für den Regionalverband Brandenburg

Der Regionalverband Brandenburg hat am 11. Juni 2008 mit der jungen Preisträgerin des Bundeswettbewerbes "Jugend musiziert", Imke Lichtwark, die Räumlichkeiten des neu eröffneten Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus erstmals "zum Klingen" gebracht.

Das Kunstmuseum, vormals in der Spremberger Straße beheimatet, öffnete am 8. Mai 2008 seine Pforten in einem 1928 errichteten Industriebau.

Der Regionalverband Brandenburg der Deutschen Chopin-Gesellschaft wird auch zukünftig mit dem Museum eine feste Spielstätte haben, um nationalen wie internationalen Künstlern ein Podium zu bieten. Das neue Kunstmuseum verfügt über einen separaten Veranstaltungsraum, in dem der Grotrian-Steinway-Flügel als Dauerleihgabe der Gesellschaft einen festen Platz gefunden hat. Waren die Zahl der für Konzerte zur Verfügung stehenden Plätze am alten Standort stark von der jeweiligen Wechselausstellung abhängig, bietet das Haus am idyllischen Amtsteich nun eine feste und von jedweder Ausstellung unabhängige Platzkapazität.

Seit einigen Jahren kann der Regionalverband Brandenburg eine weitere Spielstätte in seine Planung einbeziehen: Die Konzerthalle C. Ph. E. Bach, eine ehemalige Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert. Dank der Initiative der Pianistin Birgit Grützner, Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft, finden dort regelmäßig Konzerte statt.


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Depositalvertrag mit dem Stadtarchiv

Bei den Vorarbeiten zur ergänzten Jubiläumsausstellung 2007 wurde den Beteiligten der Gesellschaft deutlich, wie umfangreich inzwischen die Unterlagen aus 45 Jahren Vereinsarbeit geworden sind. Sowohl beim Ehrenpräsidenten Prof. Pick in Leipzig als auch im Büro des jetzigen Präsidenten Bernd Weinreich lagern wertvolle Unterlagen (z.B. Fotos, Plakate, Programme), die systematisch sortiert und archiviert werden sollten.
Dort, also am langjährigen Sitz unserer Gesellschaft, besteht die Möglichkeit, unentgeltlich alle Unterlagen der Gesellschaft (also auch aus den Regionalverbänden, wenn es gewünscht wird) sicher aufbewahren. Vom Stadtarchiv wird dazu nach unseren Vorstellungen ein Findbuch erarbeitet.
Dazu haben das Präsidiumsmitglied Sebastian Zachow-Vierrath und seine Frau, ebenfalls Mitglied der Chopingesellschaft, den Auftrag übernommen, die entsprechenden Voraussetzungen zur Archivierung zu leisten und die Unterlagen entsprechend vorzubereiten.

An dieser Stelle ein großer Dank an das Ehepaar Zachow-Voerrath, das diese Arbeit akribisch und mit viel Liebe in Angriff nahm und die verbleibenden Materialien noch immer aufbereitet.


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